Das Denkmal auf der Allwegkuppe, unmittelbar beim Schwingplatz erinnert an die tapferen Nidwaldner die während der Schlacht auf der Allweghöhe ihr Leben lassen mussten während der militärischen Auseinandersetzung zwischen der alten Eidgenossenschaft und der französischen Republik anno 1798. Mehr Details dazu können hier nachgelesen werden.
Die 1934 gegründete Schwingersektion Nidwalden hatte sich damals zur Aufgabe gemacht, eine uralte Tradition wieder hervorzurufen und den Wettkampf jährlich zu Ehren der Helden von 1798 durchzuführen. Auf der historischen Stätte beim Allweg messen sich seit Jahrhunderten Schwinger unserer engern und weitern Heimat im Wettkampf. Im Artikel Allweg Schwinget – der Tradition verpflichtet findet man noch mehr Informationen zur Gründung dieser Sektion.
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Einer uralten Sage nach soll schon Arnold von Winkelried (der ja bekanntlich ein Ennetmooser gewesen ist) auf dem Allweg geschwungen haben. Aus Unterlagen im Staatsarchivar ist ersichtlich, dass auf dem Allweg schon seit mehr als 400 Jahren geschwungen wird. Wettkämpfe wurden auf dem Allweg seinerzeit nicht nur im Schwingen ausgetragen, sondern auch im Häggeln (kann als Vorform des Schwingens angesehen werden), Steinstossen, Fahnenschwingen und Jodeln und Bicheln.
Als Wettpreis im Chraften ging es damals gewöhnlich um einen Ankenstock, einen glattfeissen Alp-Chäs, mitunter auch um ein Chälbli oder Muneli. Im April anno 1838 kam um den Erhalt des Wettpreises keine Einigung zustande, weshalb eine mehr oder weniger harmlose Schlägerei entstand mit dem Resultat, dass ungefähr die Hälfte der Schwinger wegen Übertretung des Schwingverbotes mit 10 Bz. und wegen der Schlägerei mit 60 Bz. gebüsst wurden.
Den Hosenlupf auf dem Allweg prägten schon früh markante Persönlichkeiten, wie der übermenschlich starke Melk Zimmermann, genannt Chastler Melk. Er schwang haushoch obenauf als er schon amtierender Landsäckelmeister war. Um die Jahrhundertwende versuchten die besten Obwaldner und Berner als Gäste das Glück auf dem Allweg.